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Taxi
geschichten

Das Taxi lebt.

Sie stammt aus Lebring und gilt unter vielen Gästen als „die Österreicherin“. Wenn sie dann sagt, sie sei mit einem Venezolaner verheiratet, dann erntet sie oft peinlich berührte Blicke: Eva-Maria Gonzalez-Zurita, seit 2001 im Taxi, seit 2004 in Graz daheim. Vor ihrer Taxikarriere pflegte sie über 30 Jahre hinweg ihre Mutter.

„Gestern erst“, erzählt sie, „habe ich ein junges Pärchen zum Flughafen gebracht und wurde gelobt für meine Schleichwege“. Generell bedauert sie, dass es nur noch sehr wenig Kollegialität gibt. „Jeder kämpft für sich“, meint sie und benennt damit den enormen finanziellen Druck, dem viele ausgesetzt sind.

2015-Gonzalez

Taxifahren aber, das sei Freiheit für sie. Sie möge es, mit Menschen zu tun zu haben. „Manchmal steigen Kunden ein“, lacht sie, „und du hast sofort das Gefühl, da stimmt alles. Wenn du freundlich bist, dann wird auch der griesgrämigste Kunde nett“. Man müsse sich immer unterhalten, dann sei das Taxi voller Ges

Selbst erleben?